Dienstag, Juni 03, 2008

Schwarz Rot Geil
EM im Anmarsch. Vor den Fußballfans sind die Fahnenfans schon gestartet. Bild-Zeitung wärmt ihren alten WM-Slogan "Schwarz-Rot-Geil" auf, und zeigt dazu Bilder von entsprechend angemalten mehr oder weniger, eher weniger, bekleideten Frauen - Schlagzeile "Mit schönen Kurven zum EM-Titel" (Dass sie - Bild-untypisch - vergessen haben, "Titel" mit zwei "t" in der Mitte zu schreiben, hat mich allerdings ein wenig enttäuscht).

Auch die Bild-Leserreporter sind aufgerufen, die besten schwarz-rot-geilen Bilder einzuschicken, und so sieht man also Möpse mit der Aufschrift "We are the Champions" (Bild: "Ihr Lebensgefährte fotografierte und sagt: 'Mit diesen Bällen gewinnen wir die EM bestimmt!'") und schwarz-rot-goldene Bustwarzenpiercings (Bild: "Wer guckt denn da noch Fußball?") und unschuldige Babys mit Fahne (Bild: "Schwarz-rot-süß"), selbst ein Pferd wurde angepinselt (Bild: "Schwarz-rot-hüh!").

Aber auch Bild-Leser Rudi Breitenbacher (47) hat sich zurechtgemacht und geknipst. Und dafür bekommt er völlig zurecht von der Bild-Redaktion 500 Euro überwiesen. Bild: "So schwarz-rot-geil sind unsere Fans". Eben, eben...

Bild-Quelle: Bild

Montag, Januar 08, 2007

Folgenden kleinen Beitrag von mir für die Achse des Guten, sollt Ihr, liebe Gemeinde, auch lesen dürfen. Vielleicht steht Ihr ja vor dem selben Problem:

Straßen sind Schall und Rauch
Warum Rudi Dutschke meine Stimme nicht bekommt

Als Ausländer werde ich selten gefragt - zum Beispiel von wem ich regiert werden möchte. Wenn ich dann doch mal wählen, also meine Stimme abgeben darf, dann bin ich natürlich besonders erfreut. Jetzt ist es mal wieder so weit. Fein! Ein Bürgerentscheid in Berlin-Kreuzberg-Friedrichshain steht an, und ich darf bei der überaus wichtigen Frage mitentscheiden, ob ein Stück Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt werden soll.
Das hat mich in schwere Gewissenskonflikte gebracht. Zuerst dachte ich ganz spontan: Was geht mich das an? Der zweite Gedanke war: Straßenumbenennung in Berlin? Das find ich gut. Es gibt so viele Straßen, die Namen von preußischen Generälen und anderen Feinden der Aufklärung, von Ostgebieten, Militärs und Feudalherrschern tragen, dass mir unzählige einfallen würden, die man sofort in irgendetwas anderes umbenennen oder am besten gleich aus dem Stadtplan streichen sollte. Zum Beispiel das Berliner Olympiastadion, das noch vom Führer höchstpersönlich ernannt wurde. Vielleicht in „Nike-Arena“, nach der griechischen Siegesgöttin? Das wäre doch nett. Doch genau dagegen macht Berlin gerade mobil. Olympiastadion muss bleiben, trommelt auch die „Bild“-Zeitung heftig mit. Wo bitte kann ich für „Nike“ stimmen? Nirgends? Schade.

Nein, man fragt mich nur zu olle Dutschke. Nun, da bin ich als Linker gefragt. Als Theoretiker des nationalen Antiimperialismus und als designierte Kandidat der alles andre als linken Bremer Grünen Liste steht Rudi Dutschke so ziemlich für alles Schlechte, was die radikale Linke hervorgebracht hat. Also klares: No! Andererseits hat sein früher Tod ihn vor einer Karriere wie der von Bernd Rabehl oder Horst Mahler bewahrt. Und immerhin war Dutschke kein Stalinist, er steht also auch für die Konstituierung einer Linken jenseits von Sowjet-Hörigkeit und autoritärem Staatsdenken. Und, wenn man mal alle seine Äußerungen und Aktivitäten beiseite lässt, also wenn man Dutschke beiseite lässt, dann steht „Dutschke“ symbolhaft für den Aufbruch der 68er Bewegung, der bei allem Unsinn, und auch reaktionären Gehalt, den er hervorgebracht hat, im post-faschistischen, entlang des „Eisernen Vorhangs“ geteilten Deutschland doch ein unentbehrlicher antiautoritärer Kultur- und Gesellschaftsinput war, und natürlich in Berlin eine historische Rolle gespielt hat, der man durchaus eine Straße würdigen darf - zumal wenn andere Straßen nach ganz anderen Halunken heißen.

Soweit so gut. Mein Zwischenergebnis also war: Es ist zwar nicht mein Anliegen, aber man könnte, trotz aller Kritik an Dutschke, durchaus eine Straße nach der 68er-Bewegung, meinetwegen auch personalisiert an Dutschke, benennen. Aber welche? Die Kochstraße ist nach einem Bäckermeister aus dem 18. Jahrhundert benannt, völlig irrelevant der Typ, und immerhin sollen ein Stück der Straße und der U-Bahnhof weiter seinen Namen tragen. Es gibt also kein Argument, Herrn Koch aus dem Straßenbild zu radieren, aber es gibt auch keines, weshalb eine Straße unbedingt nach ihm benannt sein sollte. Dies führt also nicht weiter.
Doch da gibt es natürlich noch den Aspekt, wo diese Straße verläuft. Sie führt rein zufällig direkt am Redaktionsgebäude der „taz“ vorbei, dem „Rudi-Dutschke-Haus“, und rein zufällig war auch die „taz“ die Initiatorin der Kampagne für die Dutschke-Straße. Kurz: Es ist also eine etwas peinliche Werbekampagne, die ich selbstverständlich aufgrund meines ausgeprägten Fremdschamgefühls nicht mittragen kann. Andererseits: Es ist eine gelungene Werbekampagne, die so gesehen auch kollegialen Respekt verdient, und: Hat nicht auch der Axel-Springer-Verlag, schräg gegenüber, seine Axel-Springer-Straße bekommen? Warum sollte die „taz“ also keine Straße nach ihrem Helden benennen dürfen?

Aber da wären wir auch schon beim nächsten Punkt: Die Rudi-Dutschke-Straße soll auch am Springer-Hochhaus vorbei führen. Der Symbolgehalt ist klar. Springer wurde von den 68ern zum Feindbild erklärt und durch die Umbenennung wird dieses Feindbild weiter gepflegt und neu aufgelegt. Doch dieses Feindbild war in den Siebzigern falsch und es ist auch heute falsch. Wie die „Bild“ machte auch Rudolf Augstein im „Spiegel“ den SDS für die von der Polizei getöteten Studenten im Frühjahr 1967 verantwortlich. Auch sonst war man nicht zimperlich mit der Verurteilung langhaariger Studenten. Und im Nachhinein gesehen war so manche Kritik an den Mao-Jüngern und Eso-Spinnern etwa ja auch völlig korrekt.

Die bürgerliche Reaktion auf 68 allein Springer zuzuschieben, ist nichts, als die Vereinfachung der Geschichte auf ein gefälliges Feindbild. Vielleicht war die Konzentration der Kritik auf Springer damals, als Springer tatsächlich über ein dominierendes Medienimperium verfügte, noch nachvollziehbar. Heute weiß jeder, dass die „Bild“ nicht die Meinung im Lande diktieren kann. Nicht nur, weil die Wirkung von Fernsehbildern jedes gedruckte Wort x-fach übertrifft. Auch weil die „Bild“, Springers umstrittenstes Produkt, keine Meinung macht, sondern die populärste wiedergibt, und sich zueigen macht (siehe Olympiastadion). Populismus nennt man das. Das darf, nein muss man kritisieren. Aber Meinungsmache ist das nicht. So verkauft man Zeitungen – und nicht indem man Leute mit ihnen nicht genehmen Meinungen konfrontiert. Ich weiß wovon ich spreche.

Zwei Themen gibt es genau, bei denen die „Bild“ nicht einfach nur Multiplikator eines vermeintlichen oder tatsächlichen „Volkswillen“ ist: Das sind die Beziehungen zu Israel und den USA. Hier hat sich Springer festgelegt, und ist heute ein Fels in der Brandung des grassierenden Antiamerikanismus’ und antiisraelischer Stimmungen. Ganz im Gegensatz etwa zum „Spiegel“, der gerade bei diesen Themen regelmäßig versucht, seine Verkaufszahlen durch Anpassung an das Ressentiment zu steigern. Man kann über die verschiedenen Springer-Produkte selbstverständlich verschiedener Ansicht sein, aber gegenüber „Rudi Dutschke“, bzw. dem, was damit gemeint ist, gilt es „Springer“, bzw. das, was damit gemeint ist, zu verteidigen.
So. Was nun tun mit dem Bürgerentscheid, den die CDU angeleiert hat, um die Umbenennung zu verhindern - vor allem, weil es zu viel kosten würde, argumentiert sie. Und umständlich wäre das doch auch. Das ist allerdings lächerlich, nein das ist typisch Berliner Provinz-CDU. Dafür bekommen die meine Stimme ganz sicher nicht.

Dutschke-Straße ja, aber woanders - ist bei der Bürgerbefragung nicht vorgesehen. Benno-Ohnesorg-Straße auch nicht. Tja… Da darf ich mal bei einer weltbewegenden Entscheidung mitbestimmen, und dann gerate ich ins Feuer zwischen einer Sponti-Bezirksregierung und der Diepchen-CDU. Wie gut, dass es mir im Grunde auch egal ist, ich wohne ohnehin ganz woanders. Vom Rudi-Dutschke-Haus muss man erst über den Moritzplatz (Moritz Nassau, der „Vater der modernen Kriegführung“), dann die Skalitzer Straße (erinnert an die Preußenschlacht bei Skalitz) entlang, am Schlesischen Tor (die Landsmannschaft lässt grüßen) vorbei, rüber nach Friedrichshain (nach dem Alten Fritz).

Ach. Ich würde so gerne mal etwas umbenennen in Berlin. Zum Beispiel Neukölln in Düsseldorfer Alt, oder die Odinstraße in Elfenweg, oder den Zentralbahnhof in Peripheriekaufhaus, aber mich fragt ja keiner…

Dienstag, September 25, 2007

Jede Unwahrheit braucht einen Mutigen,
der sie nachplappert

Das Bild-Blog beschäftigt sich ja für gewöhnlich damit, die Berichterstattung der Bild-Zeitung zu kritisieren. Diesmal aber hat es den Aufmacher der junge Welt zerpflückt. Ach nein, stimmt gar nicht, die junge Welt hatte ihren Titel-Aufmacher nur bei der Bild abgeschrieben….
Das ist natürlich besonders peinlich, wenn man wie die junge Welt auf ihrer Homepage eine Bild-Verarschungskampagne unterstützt... Tja, selbst gearscht...

Montag, September 15, 2008

Rudi ist wieder da!
Die Bild-Zeitung lässt ihre Leser ja öfters mal Fotos einschicken. Bei der EM („Schwarz-Rot-Geil bzw. „Mit schönen Kurven zur EM“) waren es vor allem Bilder, auf denen Mädels sich ihre Brüste oder Popos schwarz-rot-gold angemalt hatten, oder eben wie Leser Rudi Breitenbacher seine Zähne (Foto oben). Das hatte ich ja damals schon auf Planet Hop gewürdigt.
Jetzt ist Rudi wieder aufgetaucht! Nur heißt er diesmal Rudi Breiteneicher und zeigt uns mit seinem Gesichtsausdruck /Foto unten) angeblich die wortlose Antwort auf die Frage „Sind sie gut im Bett?“. Auch wenn der Gesichtsausdruck, den er dort zeigt, wohl eher der seiner Frau auf die Frage „Ist Rudi gut im Bett?“ ist. Jedenfalls gibt es auch diesmal wieder 500 Euro für „Rudi“. Ich werde seinen Weg als Bild-Modell weiter für euch verfolgen. Bin schon gespannt, wie er nächstes Mal mit Nachnamen heißt.


Bild-Quelle: Bild

Samstag, Oktober 28, 2006




















Volxlyrik von Herzen
Achja! Die Bild-Zeitung, die liebe ich. Echt! Wenn es die im Abo gäbe! Schon allein die Kreuzworträtsel, für die ich jeweils keine 5 Minuten brauche (die Wette gilt!). Oder der tägliche Brief von Wagner, ein absolutes Muss! Na, und die Bundesliga-Berichterstattung - unerreicht, wirklich! Also, ich bin ein echter Fan. Und was die für eine Leser-Blatt-Bindung haben, RESPEKT! Leser-Reporter, Leser-Witze, Leser-Seite-1-Girls - jetzt gibt’s was Neues:

Leser können den Seite 1 Girls Gedichte schreiben. Das ist toll! Sooo süß! Romantik pur! Leser Roland Krüger aus Hamburg hat schon eines geschrieben, für die „süße Nikky“ -

und das geht so:

Ich sitze hier auf meinen Knien
und muss an meiner Bluse ziehen.

Kannst du mir helfen,
starker Mann,

dann helf ich dir,
so gut ich kann.

Hmm, nun ja... Leser Krüger hat jedenfalls mitgedacht, und nicht etwa dem Girl ein Gedicht gewidmet, sondern ihr eines, was er gerne von ihr (oder überhaupt mal jemandem) hören würde, in den Mund gelegt - so wie es sonst die Bild-Redaktion mit den Seite 1 Girls macht. Aber ob er damit so ganz die Intention der Bild getroffen hat?: „Dichten Sie! Zeilen der Zärtlichkeit, Verse des Verlangens, Reime der Lust!“

Na ja, jedenfalls kann man auch der „süßen Nicola“, der „kleinen Danni“ oder der „verruchten Lee“ ein Gedicht schreiben. Ich habe mich für die „kleine Danni“ entschieden und ihr folgendes gereimt:

Kleine Danni, zieh dich an,
ich seh doch, dass dir friert.

Holst dir sonst noch einen Schnupfen,
das ist schnell passiert.

Steh nicht rum, tu was Gescheites,
grins nicht wie so’n Heinz,

sonst landest du, bevor du’s merkst
bei Bild auf Seite Eins.

- So das schicke ich jetzt mal da hin, und hoffe, dass es ein saftiges Honorar gibt!

Freitag, Juli 28, 2006

Friedensdemo
Etwa 1000 Menschen demonstrierten heute in Berlin über den Ku-Damm für das Recht Israels auf Selbstverteidigung und für das Recht der Israelis ohne Angst vor Angriffen und Attentaten mordlustiger Jihadisten in Frieden leben zu können. Hier ein paar Bilder.

Zu Bild 2: Na, welcher bekannte Elektro-Punk-Star ist hier abgebildet? Zu Bild 3: Die Messerstecher von der stalinistisch-maoistischen RIM provozierten kurz am Rande der Demo und wurden dann von der Polizei abgedrängt. Dann gaben sie Interviews. Zu Bild 4: Die FDJ? Ja die FDJ... Zu Bild 6: Ich wüsste gern: Gehören diese Sonnenbrillen-Modelle zur Austattung?

Dienstag, August 15, 2006

Hat Gott gelächelt? (und worüber?)
Wenn man ein Buch vermarkten will, das weiß nicht nur Dieter Bohlen, muss man mit irgendwas schocken. Nachdem ein deutscher Kardinal aber schon Hitlerjunge war, und dies kein Hinderungsgrund darstellte, Papst - also die höchste moralische Instanz auf Erden - zu werden, musste Günter Grass - ebenfalls hauptberuflich moralische Instanz - schon noch eine Schippe drauflegen. Hitlerjunge war Grass auch, das hätte also niemanden mehr interessiert. Hitlerjunge, waren wir nicht alle Hitlerjungen? Die Bild hat das ja bereits einmal nahegelegt. Waffen SS aber könnte klappen. Schockt, rockt, fetzt. Aber auch nur einmal. Der nächste Promi, der eine Biografie herausgibt, wird sich da schon noch was einfallen lassen müssen. Vielleicht NS-Scharfrichter oder KZ-Wärter. Das könnte funktionieren. Aber auch das ist dann irgendwann verraucht. Die Bild-Titelstory „Ich war auch KZ-Wärter“ ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Und irgendwer berichtet dann: „Wir standen vorm Tor rum und haben Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst gespielt. Was da drinnen abging, hat ja niemand wissen können, die Mauern waren drei Meter hoch!“ Und es kann ja nicht jeder Papst werden, oder Literaturnobelpreisträger…

Womit ich jetzt nicht behaupten will, Grass hätte sich die Sache mit der Waffen SS nur ausgedacht. Wird schon stimmen, schließlich gibt es einen Zeugen. Den eben erwähnten Papst Benedikt, Joseph Ratzinger also. Grass berichtet, dass die beiden zusammen im Kriegsgefangenenlager Bad Aibling gewesen seien. Franz Josef Wagner schreibt daher heute in der Bild einen Brief an den „Heiligen Vater“ und stellt die nicht unerhebliche Frage: „Kennen Sie Grass?“ Genau! Das würde ich auch gerne wissen! Wenn die beiden da zusammengehockt haben, wie Grass andeutet, dann wird der Günter dem Joseph ja wohl erzählt haben, dass er aus der Waffen SS kommt. Hat sich also der Papst der Mitwisserschaft schuldig gemacht? Hat der Katholikenpapst seine schützende Hand der Diskretion über den Literaturpapst gelegt, vielleicht weil die eine Krähe der anderen kein Auge auskratzt?

Wagners Brief nimmt nach dieser sehr berechtigten Frage allerdings eine andere Wendung: „Wenn das wirklich so war, dann hat Gott über beide gelächelt. Er hat den einen zum Papst gemacht und den anderen zum Dichter. Gott hat keinen Unterschied gemacht zwischen Unschuldigen und Schuldigen.“ Über diese Passage grübele ich nun schon seit Stunden. Wer ist denn nun der Schuldige und wer der Unschuldige bei den beiden? Warum macht Gott keine Unterschiede? Und sollen wir uns daran ein Beispiel nehmen? Wieso hat Gott gelächelt angesichts zweier Nazi-Täter? Und: Ist Grass wirklich ein „Dichter“?

Daher also mein Brief an Wagner: „Lieber Franz Josef Wagner, normalerweise lieben Sie das direkte Wort und immer wieder schaffen Sie es, mit ihrem unbestechlichen Engagement etwa für Raucher mein Herz zu rühren. Aber was wollen Sie andeuten mit diesem Brief an den Heiligen Vater? Dass es gut und gerecht ist, dass Hitlerjungen und Waffen-SSler ihren Weg machen können, und dass Gott milde ist und sich einen Dreck um Schuld oder Unschuld schert? Oder ist das etwa eine ganz verklausulierte Kritik an der ganzen heuchlerischen Scheiße, die sich da vor unseren Augen abspielt? Wie, Herr Wagner, geht es Ihnen, wenn sich eine Zwiebel häutet? Weinen Sie? Und wenn ja worüber? Es würde mich wirklich interessieren. Herzlichst, Ihr I. Bozic“

Freitag, Mai 11, 2007

Alan Posener vs. BILD
Bei Martin Hagen fand ich folgende wunderschöne Illustration des illustren Springer-Hausstreits
Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte...

Freitag, Dezember 28, 2007

Deutsche gegen Gewalt
Endlich sagt es mal jemand, frohlockte die Bild-Zeitung, und es war Roland Koch, der es für die Bild-Zeitung sagte: „Wir haben zu viele kriminelle junge Ausländer.“ Und Recht hat er, der Koch. Und die alten kriminellen Ausländer wollen wir nicht vergessen! Es gibt ja so viele davon! Die Ausländer-Kriminalstatistik ist nämlich total geschönt! In Wirklichkeit wird nämlich alle paar Sekunden ein Mensch von einem Ausländer ermordet. Sowieso: So unglaublich viele Ausländer gibt es, ziemlich genau 6,5 Milliarden. Leider nur müssten die erst mal alle nach Deutschland einwandern, damit wir sie ordentlich abschieben könnten… Naja, die haben ja auch immer einen Trick parat, sich der Ausweisung zu entziehen. Und die Statistik lügt nicht! Selbst wenn wir nur einen Mord pro Minute Ausländern anlasten, so bringen sie in zwölf Jahren doch mehr Menschen um, als die Deutschen im ganzen Holocaust, aber den Deutschen macht man ständig Vorwürfe!

„Wer in Deutschland lebt, hat sich ordentlich zu verhalten und die Faust unten zu lassen. So gehört es sich in einem zivilisierten Land“, sagt der Koch. Und auch da hat er Recht: In Deutschland geht eher die flache Hand nach Oben am gestreckten Arm, und die durchweg - im Gegensatz zu Deutschland - unzivilisierten anderen Ländern, aus denen all diese Ausländer kommen, für die ist Gewalt ja geradezu ein Lebensmotto. In Deutschland sieht man so was ja anders: „Nach unserem Empfinden jedenfalls spricht es gerade nicht für ‚Sozialisation’, einem alten, am Boden liegenden, Mann ins Gesicht zu treten und ihm den Schädel zu brechen.“ Genau, deshalb: statt schlechter Sozialisation, gar keine, und die Jungs dahin abschieben, wo das Zusammenschlagen eines Opis quasi zur zivilisatorischen Errungenschaft gehört, wie in der Türkei oder in Griechenland. Ja, ja, der Koch und seine vielen Köche, die kennen ihren Brei…

Dienstag, Juli 03, 2007

Heute is Denglish-Day!
Zu diesem Anlass feature ich einfach mal ein paar Pics.

Zum Beispiel diesen Ausriss aus der Bild-Zeitung, der zeigt, dass die Aversion gegen Denglisch eher eine gegen Englisch ist; jedenfalls frage ich mich, welche Idole in Drehbüchern auftreten... (by Bild-Blog)
Dann hätte ich aber auch noch dieses schweinecoole T-Hemd:

Und hier, last aber nicht least, meine Lieblings-Denglish-PR. Really great:

PS: und als militante Antifa-Aktion gegen Sprachnazis das noch, das haut sie um...:

The End

Samstag, November 01, 2008

Drei Schlagzeilen von heute

Obama baut laut neuer Umfrage Vorsprung aus
sueddeutsche.de

US-Wahlen: Obamas Vorsprung schmilzt
FOCUS Online

US-Wahl: Wie zuverlässig sind die Umfragen?
Bild.de

Dienstag, Juli 29, 2008

Lieber Herr Sarrazin,
wie sollen wir bei dieser Hitze schlafen?

Während Gysi, Sarrazin und Co. über die drohende Winterkälte diskutieren, beschäftigt sich die Bild-Zeitung mit akuteren Problemen: „Wie schlafen bei dieser Affenhitze?“ Außer Sex und Eiswürfel auf der Haut („macht Lust auf mehr“) hat sie aber keine eigenen Vorschläge und lässt stattdessen in der Rubrik „Gesund & Fit“ ihre Leserinnen und Leser diskutieren. Die haben natürlich, ähnlich wie Sarrazin bezüglich der Winterkälte, viele gute Vorschläge für das Überleben in der Sommerhitze parat. Hier meine Lieblings-„Einschlaftricks“, die ich selbstverständlich alle mal ausprobierten werde:

Hans-Dieter M., Berlin
Einfach im keller auf nem feldbett bei angenehmen 15 Grad schlafen!

Beate J., Ratingen
Zuerst lege ich die Decke vor’s Bett, das Kopfkissen auf links und lege mich seitlich (rechts) davor. Vorzugsweise auf den Rücken am Fussende, dann greif ich mit der linken (falls auf dem Bauch liegend natürlich rechts) das Kissen und schieb es unter die Decke auf dem Boden. Dadurch wird die Zudecke besser gekühlt und ich kann dann auf dem Rücken liegend mit der linken Hand nach dem Kissen greifen. Und jetzt weiss ich nicht mehr weiter. Auf jeden Fall klappt das toll.

Sylvia B., Oberaching
Wenn ich nicht schlafen kann, dann stelle ich mir eine ruhige Farbe vor, z.B. grün. Aber keine Wiese oder so, sondern nur die Farbe – das ist sehr beruhigend und hilft mir sehr gut

Matthias K., Hoyerswerda
Ich gehe am Abend 2 Stunden mit meinem Jagdhund, danach 2 Gläser Zitronensaft (frisch gepresst) mit Zucker aus dem Kühlschrank. Den Puls umwickle ich mit Eiskissen. Schlafe auf dem Balkon, nur mit nem Lacken zugedeckt. Na dann, gute Nacht.

Sonntag, August 10, 2008

Zwei palästinensische Zehen
„Es waren Bilder, die weltweit für Empörung sorgten“, schrieb Ulrike Putz im Spiegel und hatte damit sogar Recht. Es war ja auch empörend, was sie beschrieb: „Ein junger Palästinenser steht neben einem Militärjeep. Er hat die Hände hinter dem Rücken gefesselt, seine Augen sind verbunden. Unsicher tritt er auf der Stelle. Ein israelischer Soldat, etwa einen Meter entfernt, hält zögerlich sein Gewehr auf den Mann gerichtet. Ein Offizier scheint zu seinem Untergebenen zu sprechen, er schiebt den Gefangenen am ausgestrecktem Arm in die Schusslinie. Daraufhin zielt der Soldat, er schießt. Der 27jährige Ashraf Abu Rahma wird am Bein getroffen, die Kamera verreißt das ohnehin wackelige Bild. Kurz darauf sieht man, wie Abu Rahma am Boden liegt.“

Das Video von dem Übergriff des israelischen Soldaten wurde weltweit im Internet und auf allen Fernsehkanälen ausgestrahlt. Der Vorfall am 7. Juli in Nilin im Westjordanland löste nicht nur weltweit Empörung aus, sondern auch in Israel. In den Medien war es Thema Nummer Eins, ein Sprecher des Militärs erklärte: „Das ist ein schlimmer Vorfall, der allen unseren ethischen Werten widerspricht.“ Der Soldat, der geschossen hatte, wurde vorübergehend festgenommen, Ermittlungen wurden eingeleitet.
Der EU-Parlamentarier Emilio Menéndez del Valle von der spanischen PSOE stellte eine schriftliche Anfrage an den europäischen Rat. Unter eine Petition wurden weltweit 1.250 Unterschriften gesammelt. Und Ashraf Abu Rahma wurde zum Held, zum palästinensischen „Che Guevara“

Und nicht nur er. Auch Salaam Kanaan, “the 17-year old beautiful and quiet girl, who was recording the event that day”, also das Mädchen (Foto links), das das Video drehte, wurde von der Pali-Soli-Szene als Heldin gefeiert: “Since Sunday, both Ashraf and Salaam have become heroes for a while.”

Es gibt nichts zu beschönigen an diesem Vorfall, die verantwortlichen Soldaten gehören dafür verurteilt und Abu „Che“ Rahma ist von Herzen zu wünschen, dass die leichte Rötung und Prellung an seinem Zeh, die er von dem Schuss mit einem Gummimantelgeschoss davontrug, inzwischen zurückgegangen ist.

Bemerkenswert ist nur, dass nicht alle Fußverletzungen, weltweit Empörung, Anfragen an den europäischen Rat und Protestpetitionen auslösen. Dass kein „hübsches, ruhiges Mädchen“ zum Beispiel folgenden Vorfall gefilmt hat:

„Siad Abu Sameks Beine sind beide von den Zehen bis zur Leiste in dicke Verbände gewickelt. Er war einer der wenigen Fatah-Funktionäre, die noch in Gaza lebten. Die Hamas hat ihn unmittelbar nach der Explosion verhaftet. Vier Mal wurde ihm in die Beine geschossen, anschließend habe man Betonblöcke auf die Beine geworfen, um die Knochen zu zertrümmern.“ (Bericht aus der NZZ) Nun wird er in einem israelischen Krankenhaus versorgt.

Eine Unterschriftenliste gegen die Hamas wegen dieses Vorfalls ist im Internet nicht zu finden… In der Tagesschau kam’s auch nicht. Opfer Siad Abu Samek bringt’s mit seinen zertrümmerten Beinen auch nur auf einen einzigen Google-Treffer. Ashraf Abu Rahma mit seinem dicken Zeh auf 18.400. Und während Abu Rahma total beschäftigt ist, die ganzen Interview-Anfragen zu erledigen, hat Abu Samek nur einmal Besuch bekommen im Krankenhaus, von Silke Mertins von der NZZ. Ihr verdanken wir auch den einen Google-Treffer.


Bildquelle: Palestine Monitor

Dienstag, April 10, 2007

Personal Stock-Car-Challenge
Während ich den Winter Außerhalb verbrachte, flogen hier diverse Stöckchen umher. Eines blieb ich noch schuldig, woran mich der freundliche Werfer dezent erinnerte. Nun denn….

4 Jobs, die du in deinem Leben gerne getan hättest:

Das ist leicht:
- ND-Redakteur kurz nach der Wende (hab ich gemacht)
- junge Welt-Redakteur zur Zeit des großen Clashs `97 (war ich)
- Mitarbeiter einer Punkerin im Bundestag (dito)
- Redakteur der Jungle World (bin ich)

4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst:

- Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen
- Beeing John Malkovich
- The Rock
- Fear and Loathing in Las Vegas

4 Städte in denen du gerne gelebt hättest:

- Tel Aviv
- Siena
- Amsterdam
- Austin, Texas

4 Plätze, in denen du im Urlaub warst:

- Bled
- Stromboli
- Maremma
- Mazunte

4 Webseiten, die du täglich besuchst:

- Achse des Guten (gucken, was die Guten denken)
- Bild (gucken, was das Volk denkt)
- junge Welt (gucken, was der Feind denkt)
- http://www.wetteronline.de/Israel.htm (ein bisschen träumen...)

4 deiner Lieblingsessen:

- Bouletten, so wie ich sie mache
- Nachtische, so wie sie meine Mutter macht
- Rossis Hackfleischsuppe
- Vla und Hollandse Beschuit met Hagelslag (puur!)

4 deiner Lieblingsserien:

- Southpark
- Simpsons
- Monk
- Akte X

4 Plätze wo du gerade gern wärst:

- am Strand von Tel Aviv
- bei einem Rave in Mazunte
- auf einem Pferd in der mongolischen Steppe
- im Bett von… sag ich nicht

4 Bücher, die du gerne gelesen hast:

- Philippe Djian „Blau wie die Hölle“
- Fruttero & Lucentini „Der Palio der toten Reiter“
- Robert Schneider „Schlafes Bruder“
- Jonathan Safran Foer „Alles ist erleuchtet“ (Nicht den Film gucken!)

4 CDs, die du immer wieder hören kannst:

- Cash
- Drugstore
- Me first and the Gimme Gimmes
- Giant Sand

4 Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst:

Ich nehme an, so verspätet wie ich dran bin, hatten alle schon…. Mir fehlt der Überblick…

Donnerstag, September 25, 2008

Zwei Farben Gelb
Nein, meine Liebe für den Boulevard ist nicht ungeteilt!

Guter Boulevard:
„Vor einem Jahr malte er den Tierpfleger als Engel
Sah Wolfgang Joop den Tod von Knuts Papa voraus?“
Bild

Ganz mieser Boulevard:
„Nach dem Infarkt-Tod von Thomas Dörflein (44):
So schützen Sie Ihre Herz!“
B.Z.

Sonntag, März 18, 2007

Mondlandung
Ein Wasserschaden im Erker und ein paar Briefumschläge, die ich lieber noch nicht aufgemacht habe. Ansonsten ist hier alles beim Alten. Und somit ist der schlimmst mögliche, gleichzeitig wahrscheinlichste Fall eingetreten. Gibts denn gar nichts Neues hier? Um das zu ergründen, habe ich mir erstmal die Bild geholt. Und siehe da:"Wir Deutsche fliegen zum Mond". Na wenn das nichts ist. Solch eine außerirdische Begegnung hatte ich übrigens neulich schon beim Purim-Umzug in Holon, südlich von Tel Aviv:
Und auch wenn ich gegen Brasilien-Fans war bei der WM, in Holon fand ich sie prima:

Ach so, auch neu scheint das Flatrate-Saufen zu sein. Offenbar DAS große Thema des aktuellen Sommerlochs (ist ja tatsächlich eines, denn es regnet ekligst...). Aber wie ich lese, hat Harald Schmidt schon alles notwendige zum Flatrate-Saufen gesagt: "Wieso die Aufregung ? Letztes Jahr nannte man das noch Fanmeile."

Wusstet Ihr, dass ein Mond-Globus teurer ist als ein Erd-Globus? Das ist doch verrückt. Dieser kleine dumme Trabant, ohne Zeit- und Klimazonen und Kontinente, ohne Flüsse und Ozeane, der sich nervig an die Erde rangehängt hat und den dicken Max macht mit Licht, dass er nicht mal selbst produziert... So werden wir abgezockt, Leute!

Hmm, gebt mir noch ein paar Tage für die Landung in der deutschen Mondlandschaft, und dann wird das alles schon werden...

Donnerstag, November 13, 2008

Aus gegebenem Anlass dokumentiert Planet Hop, geklaut von Musenblätter:

Franz Gans ist 70!
Ein (verspäteter) Glückwunsch

von Andreas Rehnolt

Franz Gans hat in Entenhausen immer nur eine Nebenrolle gespielt. Die Gans mit dem blauen Hütchen, der roten Schleife und der schwarzen Weste hält sich unauffällig im Hintergrund. So kann er seiner Lieblingsbeschäftigung besser nachgehen: Essen und auf den Rechen aufgestützt wegschlummern. Selbst seinen 70. Geburtstag hat der arbeitsscheue Cousin von Donald Duck aus Entenhausen verpennt. Der war nämlich schon am 6. April. 1938 war es, als der ewig hungrige Gus Goose im Hintergrund einer winzigen Streifengeschichte von Bob Karp und Al Taliaferro in die Comicwelt geboren wurde.

Nach Angaben von Entenhausen-Historikern des Egmont-Ehapa-Verlags erschien Franz Gans zum ersten Mal auf einem Bild, das Donald an eine Wand nageln wollte. Schon kurze Zeit darauf, am 9. Mai 1938 tauchte Franz dann vor Donalds Wohnung auf und begann, sich als sehr eigenwillige Persönlichkeit in Entenhausen zu etablieren. Möglicherweise feiert der von Comic-Altmeister Carl Barks erdachte Gänserich seinen runden Geburtstag mit seiner weit verzweigten Familie auf dem Bauernhof von Oma Duck auch erst am 9. Mai. Sicher ist nur eins: Der chronisch faule und nimmersatte Franz wird an den Vorbereitungen des Festes nicht beteiligen, sondern sich vermutlich für das anstrengende Festmahl gebührend ausruhen.

Comicfreunde sollten sich vom Eindruck kindlicher Einfalt nicht täuschen lassen. Dumm ist Franz Gans ganz zweifellos nicht. Auf der Suche nach Befriedigung seiner elementaren Bedürfnisse legt er seit Jahrzehnten eine geradezu gerissene Bauernschläue an den Tag. (…)

In den ganz frühen Donald-Comics wurde die ländliche Herkunft von Franz aufgerollt. Sie zeigten damals auch Seiten von ihm, die später verschwanden. So sah man ihn etwa als Bauer auf seinem eigenen Hof und einmal sogar, wie er Donalds heiß geliebter Daisy nachstellte. Erst Carl Barks war es, der Franz im Jahre 1950 eine Dauerstellung als Knecht auf Oma Ducks Hof verschaffte. Der Jubilar spricht immer nur von "Frau Großmutter". Nun also ist der faule Gänserich, der von sich selbst behauptet "Appetit gut - aber immer müde", im Rentenalter. Doch weil es in Entenhausen kein Seniorenheim gibt, steht zu vermuten, dass er sich nicht aufs Altenteil zurückzieht. Denn so gut, wie es ihm auf dem Hof der arbeitsamen Dorette geht, hätte er's wohl nirgendwo.

Ein einziges Mal durfte Franz Gans sogar einmal Held in Entenhausen sein. In der Geschichte "Reise zum Mittelpunkt der Erde" rettet er Donald, Onkel Dagobert und Tick, Trick und Track vor dem glühenden Magmastrom. Und das - wen wundert's - eher beiläufig.

Donnerstag, Juni 26, 2008

Merhaba
Also okay, was hab ich verpasst? Zum Beispiel Kylie, und das, obwohl ich auf der Gästeliste stand, das war ein wenig schade. Dafür habe ich aber (die völlig überschätzten) Hot Chip gesehen und einen schönen glamourösen Auftritt von Róisin Murphy (Ex-Moloko). Beim Public Viewing war ich natürlich auch und habe vom Taksim-Platz dieses kleine Video mitgebracht, mit einer schönen Ton-Bild-Schere.



Dass es danach noch hoch herging, muss ich nicht extra betonen…

Außerdem wurde ich auf diesen Werbe-Trailer für den (das? die?) vermutlich besten Sabich der Welt aufmerksam gemacht. Wer schon mal in Givatayim bzw. Ramat Gan war, weiß, wovon ich rede…

So, damit wäre alles Notwendige nachgetragen, denke ich...

Freitag, März 07, 2008

Jetzt wirkt das Koks. Ich bin total wach!
oder: Bananenrepublik Deutschland
Das Land steht Kopf, weil die SPD - zwischenzeitlich - überlegt hatte, mit der Linkspartei auch im Westen zusammenzuregieren. Diese „Linken“ seien doch gar nicht regierungsfähig, diese Stümper, Parlamentsneulinge. Möglich. Allerdings wirkt die SPD gerade doch noch um einiges weniger regierungsfähig und noch unprofessioneller. So tief kann die "Linke" kaum sinken. Das Gefühl der Fremdscham stellt sich bereits ein.

Allerdings darf man auch mal daran erinnern, mit wem der nette Herr von Beust, der jetzt mit den ehemaligen Chaoten aus der Hafenstraße gemeinsame Sache macht, schon mal regiert hat, ohne dass sich ein Wolfgang Bosbach mokiert hätte: nämlich dem „bekanntesten Kokser Deutschlands“, von dem, als er noch Richter Gnadenlos war, „Neger alle etwas mehr bekommen“ haben. Das Schill-Video aus dem brasilianischen Exil ist ein Muss!!!

Fotoquelle: Bild

Dienstag, April 17, 2007

Cyber Bullying
Große Aufregung, weil britische Schüler despektierliche Videos ihrer Lehrer ins Internet stellen. Versteh ich nicht. Nennt man das nicht hierzulande Bild-Leser-Reporter?

Vorbild für beides war wohl dies: Betrunkene dekorieren (Foto)...

Ich distanziere mich heftigst von allem!