Mittwoch, April 04, 2007

Geschmackssache
Nochmal zu den GESCHMACKSTOMATEN. Also ich habe mal räscherschiert und getestet. Hier erstmal die offizielle Erklärung, was das denn sein soll. Es geht dabei irgendwie um Preise, Entfaltung, Bildung, Antagonismen, Polaritäten und Multikulti, aber lest selbst:

"Bei Geschmackstomaten wird ein erheblich geringerer Ertrag in Kauf genommen, der durch höhere Verkaufspreise ausgeglichen wird. Von der Wachstumsdynamik der Pflanze gesehen, sind vegetative Entfaltung in der Jugendphase und Zusammenziehung zur Reife Polaritäten im Pflanzenbildungsprozess, so wie Stickstoff und Kalium zueinander Antagonisten sind. Eine zu einseitige Ausrichtung auf Massenbildung, die Betonung vegetativer Prozesse, steht der Fähigkeit des Reifens entgegen. Wo ist da die ertragsmäßige, qualitative Grenze für die verschiedenen Kulturen? Kann trotzdem, vielleicht gerade unter Beachtung der gesetzmäßigen Polaritäten in der Pflanzenentwicklung, auch eine Steigerung erreicht werden?"

Und, schlauer? Nicht? Auch egal. Ich hab sie getestet und kann Euch sagen: Vergesst es. Da hat sogar die holländische Treibhaus-Roma noch mehr Geschmack. Und ach, wie lecker waren erst die "saftigen Hängetomaten aus Amerika" seinerzeit im Yps-Heft! Von wegen, alles wird besser...

1 Comments:

At 6:50 nachm., Blogger Hobbes vs Boyle said...

Oh Hilfe, was haben die denn für Drogen genommen, als sie diese schwachsinnige Beschreibung verfasst haben? Vermutlich irgendwelche nicht-tomatigen Nachtschattengewächse...

 

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