Samstag, April 14, 2007

Statt eines Nachrufs...

Filbinger kommt an das Himmelstor. Petrus schaut verwundert auf und sagt: „Äh, Herr Filbinger, sagen Sie, Sie waren doch ein Nazi.“ Filbinger: „Iiich? Wie kommen Sie denn darauf?" „Petrus: Nun ja, es ist so, der liebe Gott sieht alles.“ Darauf Filbinger wütend : „So ein Mist, und ich habe den Jungs in Weikersheim immer gesagt, sie sollen die Vorhänge zuziehen…“

Studienzentrum Weikersheim

Man soll über Tote keine Witze machen, aber Oettinger hat ja damit angefangen; von wegen: „Filbinger war ein Gegner des NS-Regimes“.

Das ist hingegen kein Witz:
Am 1. Dezember 1997 hielt Horst Mahler erstmals seit seiner Haftentlassung zum 70. Geburtstag von Günter Rohrmoser in Stuttgart vor Gästen des Studienzentrums Weikersheim, darunter auch Hans Filbinger, eine Laudatio auf Rohrmoser. Darin forderte er u.a., das „besetzte“ Deutschland müsse sich von seiner „Schuldknechtschaft“ zum aufrechten Gang seiner „nationalen Identität“ befreien. Rohrmoser erklärte 1998 in der „Jungen Freiheit“, seine und Mahlers Positionen seien identisch, und lobte Mahlers Haltung als „national-christlichen Konservativismus". Rohrmoser war Filbingers Vertrauter und Berater.

1 Comments:

At 12:59 vorm., Blogger orcival said...

und irgendwie liegt das mit dem witz ja auch nahe, wenn olle oettinger seine revisionisten rede dann auch noch mit der feststellung verteidigt, das sei "ernst gemeint" gewesen.
das hatte man ihm ja -leider- auch unterstellt. um so schlimmer...

 

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