Donnerstag, November 22, 2007

In Annapolis ist kein Staat zu machen
Schwerpunkt zum Nahost-Gipfel in der aktuellen Jungle World. Daraus mein Kommentar:

Seit bald zwei Jahren liegt der ehemalige israelische Ministerpräsident Ariel Sharon im Koma. Für tot erklärt hat man ihn jedoch noch nicht. Oder nun doch? In der vergangenen Woche wurde die erste Einrichtung nach ihm benannt: eine Müllkippe am Stadtrand von Tel Aviv. Ariel-Sharon-Park heißt der inzwischen begrünte Müllberg nunmehr. Diese Namensgebung war wohl nicht als Kommentar zum historischen Erbe Ariel Sharons – dem Abzug aus Gaza – gemeint. Dennoch steht fest, dass nichts besser geworden ist seitdem. Nicht für die Israelis, die weiterhin täglich dem Beschuss von Qassam-Raketen aus dem Gaza-Streifen heraus ausgesetzt sind, und nicht für die Palästinenser, die in Gaza ein gewaltträchtiges, selbstzerstörerisches Hamastan zu erleiden haben. Welche Hoffnung gibt es, dass es nach einem Abzug aus der Westbank anders laufen wird?... Weiter lesen hier

1 Comments:

At 2:06 nachm., Blogger Leonard Zelig said...

Der "Müllberg", der nach Ariel Sharon benannt wurde, ist mittlerweile ein Park. Es ist sehr schön dort.

 

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